Heidelberg - 16.02.2008 - DAI
Donnerstag, den 21. Februar 2008Liebe Freunde,
nach Heidelberg sind wir schon am Vortag gelaufen, am Freitag, den 15.02, weil spielfrei und schönes Wetter. Bis Weinheim liefen wir zu fünft - neben Torsten und Rainer als Langzeitbegleiter gesellte sich nun auch Johannes und jemand dessen mir gerade nicht einfallen will (Sorry!) dazu. Ich “brach” dann aus, beschleunigte, um in Weinheim die vielen ausstehenden Berichte einzutippen und einiges Organisatorisches zu erledigen - und das dauerte so lange, daß die anderen mich längst überholt hatten, als ich den zweiten Teil der Strecke in Angriff nahm. Ich erreichte gegen 19 Uhr Heidelberg, nach fast 40 Kilometern und merkte schon, daß sich da wieder Schwierigkeiten anbahnten.
In der Nacht nahm dann auch eine Magen-Darm-Infektion ihren Lauf, so daß ich sehr geschwächt zum Deutsch-Amerikanischen Institut lief. Vorgestern hatte uns eine schöne Nachricht erreicht - der Bürgermeister Dr. Eckart Würzner wird die Veranstaltung unterstützen. Vielen Dank! Trotzdem blieb die Veranstaltung ein Sorgenkind: kaum Werbung, eine ungünstige Spielzeit - 14 Uhr, weil die anderen Veranstaltungsorte entweder zu viel Miete verlangt oder den Termin schon belegt hatten.
Und es sah zu Beginn tatsächlich danach aus, als ob wir nur sechs Zuschauer hätten - plötzlich füllte sich aber der Saal. Immerhin 50 kamen zusammen. Wenig Stammpublikum. Die meisten kannten uns gar nicht. Der Freiburger Kabarettist Jess Jochimsen begleitete uns wunderbar, auch ich kippte nicht um, und die Zuschauer spendeten 452,42 Euro.
Aufgrund meiner Erkrankung werde ich aber nur einen Teil der Strecke Heidelberg-Karlsruhe laufen können, nämlich den morgigen, zweiten, ab Bruchsal. Treffen morgen 10 Uhr am Bahnhof Bruchsal. Und gehe jetzt ins Bett, in der Hoffnung, mich ein bißchen auskurieren zu können. Gute Nacht!


